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Chronik 1990 - 2000

1990-1991

Fakten

Das bis dahin schwierigste Jahr des BCF. Nach der Erfolgswelle der Vergangenheit haben die Herren einen gewaltigen personellen Aderlass zu verkraften.  

Reiner Freundorfer in Schweden, Gerhard Hollmeier durch eine Weiterbildung nicht verfügbar. Weitere Abgänge durch Wehrdienst oder Studium. Insgesamt 14 Aktive auf einen Schlag weg. Die logische Folge: Die Erste steigt in die 2. Kreisliga ab.

Die Damenmannschaft löst sich nach dem Wegzug von Tina Freundorfer auf, einzig die Jugend ist noch ein Lichtblick.

Highlights / Anekdoten

Aus einer flapsigen Bemerkung des in Schweden beim Spanga TBK spielenden Reiner Freundorfer zu seine dortigen Mannschaftskameraden „wollt ihr uns nicht mal in Wolfratshausen besuchen, dann zeigen wir euch wo der Hammer hängt“ entsteht ein 12jähriger Austausch mit dem schwedischen Club, der erst 2003 zu Ende geht, da auf beiden Seiten der Nachwuchs kein Interesse mehr hat.

Die Stockholmer Vorstädter reisen mit einer 32 Mann (und Frau) starken Delegation an. Im Tischtennis können die BCFler ihnen nicht das Wasser reichen. Beim Weißbier allerdings sind die Schweden hoffnungslos unterlegen. Sogar heute (2010) gibt es noch locker Kontakte zu 3 Spielern von damals (Ola Redman, Christopher Mattson und Vidar Svensson).

 

1991-1992

Fakten

Motivationsschub. Gerhard Hollmeier hat sein Studium beendet, Tina und Reiner Freundorfer sind aus Schweden zurück. Folge: die Zweite schafft ohne Probleme den Klassenerhalt, die Erste holt den Meistertitel der zweiten Kreisliga und steigt damit sofort wieder in die erste Kreisliga auf. Ausserdem wird noch der Kreispokal gewonnen.

Die Jugendarbeit zeigt erneut Früchte, einige Talente für die erste zeichnen sich ab. So werden Florian Plenge und Andi Liebmann die erste Mannschaft im nächsten Jahr verstärken.  

Tina Freundorfer macht sich an den Neuaufbau der Damenmannschaft.

Sigi Gros gibt den Posten als Abteilungsleiter ab, da er kürzer treten will. Er hatte in den vier Jahren seiner Amtszeit alle Höhen und Tiefen miterlebt. Gerhard Hollmeier wird neuer Abteilungsleiter.

Highlights / Anekdoten

Gegenbesuch der Farcheter in Stockholm beim Spanga TBK. Einige Geretsrieder (Gerhard Dörfler, Mani Schubert) verstärken die Delegation. Man übernachtet dort in einen Nebenraum des örtlichen Freibades, was natürlich zu diversen nächtlichen Planschaktionen führt.

Im Tischtennis ziehen wir wieder mal den Kürzeren gegen die starken Schweden, die in der Division 4, was unserer 2. Bezirksliga entspricht, spielen. Unser Mitbringsel, ein Woipertinger, steht heute noch dort im Clubraum. Durch schöne Ausflüge nach Stockholm und in die Schären wird der Aufenthalt für alle ein unvergessliches Erlebnis.

 

1992-1993

Fakten

Nach den Turbulenzen der letzten Jahren ist eine gewisse Konsolidierung eingetreten. Alle Mannschaften (Herren 1, Herren 2, Jugend) belegen gute Plätze im vorderen Mittelfeld.

Highlights / Anekdoten

Die Schweden sind mit einer zahlenmäßig starken Delegation (ca. 25 Leute) wieder da, diesmal im Alten Wirt in Gelting untergebracht. Der Vergleichskampf endet wie gewohnt: haushoher Sieg für die Skandinavier. Neben diversen Besuchen in München wird auch das Trinkvermögen getestet. In Andechs geht der Sieg hierbei eindeutig an den BCF.

 

1993-1994

Fakten

Wie schon im Vorjahr belegen alle Mannschaften (Herren 1, Herren 2, Jugend) gute Plätze im vorderen Mittelfeld.

Highlights / Anekdoten

Gegenbesuch in Schweden. Hinfahrt in einen geliehenen Kleinbus, der angeblich „frisch von der Inspektion“ kommt. Nach ca. 200 km haben wir einen Reifenplatzer hinten, dabei wird auch noch eine Dieselleitung beschädigt. Thomas Gros wechselt den Reifen und stöpselt auch die Leitung wieder an. Auf der zeitlich knapp erreichten Fähre meint Reiner Freundorfer zu Oli Menzel: „Nach dem Essen treffen wird uns auf dem Achterdeck“. Erstaunte Antwort von Oli: „Wieso, die Fähre hat doch nur 7 Decks.“

In Schweden machen sich die Jungs dann mit Go-Kart, Waterfestival mit vielen (blonden) Sehenswürdigkeiten und, na ja, Tischtennis, eine schöne Zeit. Die Truppe von Spanga ist wie immer ein hervorragender Gastgeber. Übernachtet wird in der Turnhalle.

Auf der Rückfahrt drehen wir ein Ehrenrunde durch Malmö, da der Fahrer nur „Travemünde“ liest, dabei aber vergessen hat, dass er erst noch nach Trelleborg muß. Ach ja, in Deutschland dann der nächste Reifenplatzer: 4 Stunden Aufenthalt in den Pampas, aber immerhin gibt es die günstigste Currywurst der näheren Vergangenheit für die Busbesatzung. Eigentlich ein ganz ereignislose Reise.

 

1994-1995

Fakten

Die Erste will wieder mal aufsteigen. Durch eine taktisch unheimliche tolle Doppelaufstellung im entscheidenden Rückspiel gegen Gmund gehen promt alle vier Doppel und das gesamte Match mit 7:9 verloren. Die Zweite kämpft erfolgreich gegen den Abstieg aus der 2. Kreisliga. Die Damen belegen souverän den letzten Platz, machen aber laut Manschaftsführerin Tina Freundorfer große Fortschritte. "Bewegen? Ihr müßt Euch doch nicht bewegen, sondern nur ein bissal variabel rumstehen".

Bei den Kreismeisterschaften in eigener Halle räumt der BCF ganz schön ab. Die ersten drei Plätze bei den Herren D gehen alle nach Farchet. 1. Peter Kraus, 2. Andi Liebmann, 3. Bernd Kramlich. Bei den Herren C belegt Stefan Wille den 2. Platz, ebenso wie Tina Freundorfer bei den Damen C.

Die 1. Jugenmannschaft belegt wie die Herren 1 den 2. Platz, die 2. Jugend landet im hinteren Mittelfeld.

Highlights / Anekdoten

Und wieder sind die Schweden da. Diesmal werden sie auf dem Wolfratshauser Campingplatz in einen großen SG30-Zelt vom Roten Kreuz untergebracht. Nach der Ankunft ist zunächst ein Frühstück bei Tina und Reiner Freundorfer angesagt, da die Jungs die ganze Nacht mit 2 Kleinbussen durchgefahren sind (ohne Reifenpanne wie wir im Jahr zuvor). Erster Satz von Matthias Granat beim Frühstück: „Äntligen – den goda tyska korven“ ("Endlich wieder eine gute deutsche Wurst").

Der Vergleichskampf? Wie immer. Einige Schweden, die zum ersten mal dabei sind, machen die Erfahrung, dass eine Hopf Weiße super schmeckt, aber doch etwas stärker als das schwedische Dünnbier ist. Ergebnis: Jede Menge Brummschädel am nächsten Tag.

 

1995-1996

Fakten

Mit einer konstant guten Form schafft die 1. Mannschaft den Aufstieg in die 3. Bezirksliga. Die 1. Jugend wird immer besser und spielt ebenfalls 1. Kreisliga. Die Damen gewinnen ihre ersten Spiele, die 2. Herren mischt im vorderen Tabellendrittel mit.

Highlights / Anekdoten

Der obligatorische Gegenbesuch in Schweden. So langsam schleicht sich etwas Routine ein, auch wenn die Gastfreundschaft der Spanga-Jungs enorm ist. Wir übernachten wieder in der Halle und haben da allen Komfort. Sauna, Küche, Duschen, Hallentennis usw. Wie immer eine schöne Zeit.

 

1996-1997

Fakten

Die Erste hält sich mit Ach und Krach in der Bezirksliga. Die Zweite muss aufgrund vieler personeller Engpässe den Weg in die 3. Kreisliga antreten. Die Damen landen wieder im hinteren Mittelfeld. Da einige Akteurinnen wegen Studium, Ausbildung etc. Wolfratshausen verlassen, löst sich die Damenmannschaft am Ende der Saison auf.

Highlights / Anekdoten

Die Schweden sind wieder da, wieder auf dem Campingplatz, wieder im großen Zelt. Erfreulicherweise sind neue Gesichter dabei. Über den Vergleichskampf reden wir besser nicht, er endet wie immer. Die Jungs haben's einfach drauf.

Die Feier danach ist feucht, was sich am nächsten Tag auf einige Akteure aus beiden Lagern fatal auswirkt: eine Tour auf's Ettaler Mandl ist angesagt, Treffpunkt bei Reiner. Die häufigste Frage an diesem Morgen: "Reiner, hast du eine Cola und Aspirin für mich?" Nach der Auffahrt mit der Bahn liegen 80 Prozent in den Liegenstühlen an der Bergstation, nur einige Hartgesottene machen sich bei strahlendem Sonnenschein auf die Runde. Für die Schweden ist es in schönes Erlebnis, da sie ja in Stockholm nicht gerade mit Bergen und Fernsicht gesegnet sind.

 

1997-1998

Fakten

Die Erste steigt sang- und klanglos aus der Bezirksliga in die Kreisliga ab. Die Zweite dagegen sichert sich die Meisterschaft in der 3. Kreisliga und steigt in die 2. Kreisliga auf! Die 1. Jugend steigt in die Bezirksliga auf. Das ist das erste Mal, daß eine BCF Jugendmannschaft so hoch spielt, da wächst was heran!

Highlights / Anekdoten

Ach ja, wir sind wieder mal in Schweden.

 

1998-1999

Fakten

Mit Heinz Brix, einem Abwehrspieler vom TSV Wolfratshausen und Ola Redman aus Stockholm erhält die Erste zwei Verstärkungen. Ola weilt für ein Praktikumssemester in Deutschland. Leider gehen die ersten beiden Partien sang- und klanglos verloren, damit ist der sofortige Wiederaufstieg schon ad acta gelegt. Ola muss nach der Vorrunde zurück nach Schweden, Heinz verlässt uns ebenfalls schon nach einer halben Saison wieder.

Mit Manfred Fleischer kommt ein prominenter Neuzugang, dem man aber die 15jährige Spielpause anmerkt. Auch Uwe Knief aus Hamm verstärkt in der Rückrunde die erste Mannschaft, die am Ende Platz 3 belegt. Die Zweite hat jetzt auch zu kämpfen, hält sich aber im Mittelfeld. Die 1. Jugend wird in ihrer ersten Bezirksligasaison 4. Tina Freundorfer wandert zum TV Bad Tölz ab, nachdem der erneute Versuch, eine Damenmannschaft auf die Beine zu stellen, gescheitert ist.

Highlights / Anekdoten

Mani Fleischer rupft bei den regelmäßigen Schafkopfrunden seine Mitspieler gehörig und wird sich wohl bald einen Privattrainer für's Tischtennis leisten. Uwes Fussballwetten auf die Ergebnisse von Borussia Dortmund sind legendär, er sponsert damit den kompletten Getränkebedarf der Abteilung.

Mit den Schweden machen wir wieder eine Bergtour, diesmal die Überschreitung Herzogstand zum Heimgarten. Thomas Wennerström, vom Vorabend noch etwas angeschlagen, fällt erst in der Gondel auf, daß er eigentlich furchtbare Höhenangst hat. So verbringt er die Bergfahrt kalkweis und auf dem Boden der Gondel sitzend. Runter geht er zu Fuß, während einige bei strahlendem Sonnenschein die Überschreitung angehen und im Heimgartenhaus zünftig Brotzeit machen. Irgendwie bringen die Schweden immer ein top Wetter mit.

 

1999-2000

Fakten

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte spielt eine Jugendmannschaft in der Oberbayernliga, der zweithöchsten Jugendklasse in Deutschland! Lennart und Nicolas Lin, Moritz Klos, Matthias König und Andreas Zurek haben erneut einen Aufstieg geschafft. Hier hat das Trainerteam mit Andi Liebmann und Thomas Gros ganze Arbeit geleistet.

Durch Umstellungen in der Herrenrangliste wird die zweite Mannschaft stark gemacht, um endlich den Aufstieg in die erste Kreisliga zu schaffen. Die Erste hält sich durch den Doppeleinsatz der Jugendspieler über Wasser und belegt am Ende den 4. Platz, die 2. Mannschaft erfüllt die Erwartungen und steigt auf, so dass nächste Saison das interne Derby ansteht.

Highlights / Anekdoten

Gerhard Hollmeier spielt Fussball statt Tischtennis und fällt die komplette Vorrunde aus.

Der Besuch in Schweden fällt mangels Teilnehmern aus. Irgendwie naht das Ende dieses Austausches, da bei den Jugendlichen auf beiden Seiten kein Interesse geweckt werden kann.

 

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